Hömma! Rheinhausen erzählt.

Werde zum Geschichtenretter!

In unserem Projekt Hömma! Rheinhausen erzählt suchen wir nach Geschichtenrettern! Denn nur wenn wir die Geschichte unseres Stadtteils verstehen und würdigen, können wir auch gemeinsam die Zukunft gestalten. Ganz egal, ob wir über Generationen hinweg mit Rheinhausen verbunden oder gerade erst hier angekommen sind.

Lasst uns gemeinsam Erinnerungen sammeln!

Sabine erzählt euch, worum es uns bei Hömma! Rheinhausen erzählt geht und wie ihr euch beteiligen könnt.

Teile deine Geschichte!

Rheinhausens Wurzeln liegen in der Geschichte der Stahlproduktion. Mit ihr und der Firma Krupp ist unser Stadtteil gewachsen. Seit der Schließung 1993 wurde das Werk abgerissen, und mit ihm auch der Raum zum Erinnern und Würdigen dieser Geschichte. Wir möchten mit diesem Projekt einen Anfang machen, diesen Raum wieder zu schaffen: Mit einer Ausstellung und einer gemeinsamen Sammlung online. Und  das beginnt mir euren Erzählungen. Wir bitten euch daher, liebe Rheinhauserinnen und Rheinhauser, liebe Kruppianer und Kruppianerinnen, teilt eure Erinnerungen.

Hier sind ein paar Fragen, die euch einen Anhaltspunkt für deine Geschichte geben, die wir gern bewahren möchten.

  • Wie ist deine Familie nach Rheinhausen gekommen? 
  • Hat eure Familie eine besondere Verbindung zu Krupp? Ist eure Familiengeschichte mit Krupp verbunden? Was ist deine Verbindung? 
  • Zur Geschichte von Krupp in Rheinhausen gehört der Arbeiterkampf und der Abriss des Stahlwerks. Aber Krupp blickt ja auf eine fast 100 jährige Geschichte zurück. Was ist für dich aus der Zeit davor geblieben?
  • Was hast du für dich aus der bewahrt. Was sollte Rheinhausen bewahren? 
  • Wer oder was denkst du sollte jeder in Rheinhausen über die Krupp-Geschichte in Rheinhausen wissen?
  • Gibt es heute noch Orte in Rheinhausen, die dir besonders am Herzen liegen und die du mit einem Rheinhausen mit Stahlwerk verbindest?
  • Gibt es Geschichten aus deiner Familie, die ihr an die nächste Generation weitergebt? Die ihr bei Familiären Zusammenkünften erzählt. Die jeder bei euch in der Familie kennt? 
  • Gibt es Gegenstände, die ihr aufgehoben habt, die euch an die Zeit erinnern? 
  • Wofür steht für Dich die Brücke der Solidarität?
  • Wieso sprechen aus Deiner Sicht viele heute noch davon, dass die Kruppianer*innen wie eine Familie waren und somit mehr als nur Arbeitskollegen?

Unsere Geschichten

Geschichtenretter Kurt Unger

Herr Kurt Unger hat 1965 bei KRUPP Stahl- und Maschinenbau (später KRUPP Industrietechnik) in der Abteilung Wasserbau (später Fördertechnik) als Konstrukteur angefangen zu […]

Geschichtenretterin Ingrid Lenders

Heute 70 Jahre alt, kam Ingrid Lenders mit 6 Jahren gemeinsam mit ihren Eltern aus Freiberg zu Sachsen nach Rumeln-Kaldenhausen und wuchs hier […]

Geschichtenretter Klaus Sefzig

Klaus Sefzig ist seit vielen Jahren für den gemeinnützigen Verein “Freundeskreis lebendige Grafschaft e.V.”, ansässig im alten Lehrerhaus in Friemersheim, in der Ahnenforschung […]

Geschichtenretter Peter Birk

Peter Birk, heute 62 Jahre alt, hat als gelernter Elektroinstallateur am 4.2.1985 bei Krupp als Produktionsmitarbeiter angefangen zu arbeiten. Sein Schwiegervater und seine […]

Geschichtenretter Klaus Zaske

“Sagt ein Kollege zum anderen, der ein Haus von Krupp gekauft hat, alles raus was Krupp gehört, bricht das ganze Haus zusammen”. – […]

Geschichtenretter Stahlkinder

Stahlkind Christian Bruckschen Wir von Stahlkind thematisieren mit unserem nebenberuflichen Label schon seit längerem u.a. auch die Stahlgeschichte unseres Stadtteils (die Älteren sagen […]

Hintergrund des Projektes

"Ich möchte die Geschichten der Rheinhauserinnen und Rheinhauser in meiner Praxis am Tor 1 würdigen."

Geschichtenretter ist dank Bahar Tekin entstanden. Die in Friemersheim aufgewachsene Ärztin möchte in ihrer neuen Praxis am Tor 1 die Geschichte der Rheinhauser*innen mit einer wachsenden Ausstellung würdigen.

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Es gibt für uns noch so viel zu verstehen. Lasst uns jetzt die fragen, die sich erinnern!

Wir freuen uns sehr, dass Frau Tekin den Anstoß gegeben hat, dass wir uns noch einmal mit der Vergangenheit von Rheinhausen beschäftigt haben. Wir haben festgestellt, wir wollen noch viel mehr über die Geschichte Rheinhausens verstehen, damit wir diese Heimat zusammen mit Jung und Alt gestalten können.

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Wie Ihr es gewohnt seid von Du bist Rheinhausen, entsteht auch dieses Projekt in der Gemeinschaft. Bahar Tekin hat den Anstoß gegeben, Theo Steegmann und der Verein Vorwärts Erinnern hat bereits Ausstellungsstücke für die Praxis am Tor 1 beigesteuert und einzelne Geschichten, die wir hier zutage fördern, können ihn ein Buch einfließen, an dem Theo derzeit arbeitet.

Und Ihr seid mit dabei, indem ihr eure eigenen Geschichten, Ausstellungsstücke, Fotos oder Anekdoten teilt.

Wenn ihr, so wie wir neugierig auf die Geschichten seid, könnt ihr euch auch dem Projektteam anschließen. Meldet euch dann bei Sabine: sabine@du-bist-rheinhausen.de

Fragen und Antworten

Was für Geschichten sucht ihr? Ist meine Geschichte interessant?

Wir suchen nach den vielen einzelnen Erinnerungen, von kleinen Anekdoten bis hin zu ganzen Lebensgeschichten. Wenn du Tor 1 hörst, was verbindest du damit, oder mit Krupp.

Es sind die vielen persönlichen Geschichten der Rheinhauser*innen, die wir retten möchten. Jede Geschichte ist wichtig für unser kollektives Gedächtnis des Ortes. Dabei fragen wir uns auch, welche Perspektiven bisher vielleicht wenig Gehör bekommen haben. Was ist zum Beispiel mit den Geschichten der Migranten und Gastarbeiter, was ist mit Geschichten der Frauen?

Wem erzähle ich meine Geschichte und wie?

Die Geschichte erzählst du zunächst unserem kleinen Geschichtenretter-Team bei Du bist Rheinhausen, das Sabine für uns leitet.

Was verbindest du mit Krupp? Welche Bedeutung hat die Krupp-Vergangenheit für dich persönlich, deine Familie oder andere Menschen in deinem Umfeld? Das ist unsere Ausgangsfrage.

Zudem geht es uns darum, eine Ausstellung zusammen zu stellen. Daher fragen wir auch nach Gegenständen und Fotos, sozusagen als Platzhalter für diese Erinnerungen.

Schicke uns einfach eine Email an geschichtenretter@du-bist-rheinhausen.de, in der du kurz deine Erinnerung zusammenfasst.

Füge ggf. auch ein Foto mit an oder ein Foto eines Ausstellungsstückes. Und, wenn das für dich ok ist, gib auch gern deine Telefonnummer an, damit wir dich erreichen und uns vielleicht nochmal persönlich unterhalten können.

Was macht ihr mit den Geschichten?

Einzelne Geschichten werden mit eurer Zustimmung in der Praxis am Tor 1 von Bahar Tekin ausgestellt und hier auf unserer Website veröffentlicht.

Zudem arbeitet Theo Steegman an einem Buch, in dem sich eine kleinere Auswahl an Geschichten wiederfinden kann.

Für uns ist dieses Projekt aber nur ein Anstoß, um mehr über Rheinhausens Menschen zu lernen und zu verstehen. Wir können uns vorstellen, dass zusammen mit euch noch mehr Ideen entstehen, wo sich diese Geschichten in Rheinhausen wiederfinden könnten. Wenn ihr das spannend findet, meldet euch auch gern bei uns und werdet Teil des Geschichtenretter Projektteams.

Was passiert mit den Ausstellungsstücken?

Die Ausstellungsstücke, die ihr zur Verfügung stellt, sind natürlich eine reine Leihgaben. Sie werden in der Praxis am Tor 1 ausgestellt und sie können so lange bleiben, wie es für euch in Ordnung ist.

Anfang Juni soll es eine Ausstellungseröffnung geben, wir halten euch dazu auf dem Laufenden. Meldet euch am besten hier für unseren Newsletter an, damit ihr nichts verpasst.

Können Schulen sich beteiligen?

Wir finden Geschichtenretter kann ein wunderbares Schulprojekt sein und dazu beisteuern dass sich verschiedene Generationen in Rheinhausen näher kommen. Wenn ihr an einer Rheinhauser Schule unterrichtet und gerne mit euren Schülerinnen und Schülern Geschichten retten möchtet, sprecht uns bitte an: geschichtenretter@du-bist-rheinhausen.de.

Wie findest du die Idee Geschichtenretter? Gib uns hier dein Feedback.

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